Rechnungsabschluss 2025: Stabiler Kurs und klare Prioritäten für die Menschen

Bgm. Bernhard Auinger (c) Stadt Salzburg

Der Rechnungsabschluss 2025 der Stadt Salzburg zeigt: Die Stadt steht finanziell stabil da – trotz schwieriger Rahmenbedingungen. Es ist kein Anlass für Jubel, aber ein klares Signal für Verlässlichkeit und Verantwortung.

Mit einem operativen Ergebnis von +57 Millionen Euro bleibt die Stadt handlungsfähig. Gleichzeitig weist der Abschluss ein Jahresergebnis von –23 Millionen Euro aus. Entscheidend ist: Salzburg kommt ohne neue Schulden aus und kann zentrale Aufgaben weiterhin aus eigener Kraft finanzieren.

Gerade in Zeiten steigender Kosten ist das keine Selbstverständlichkeit – sondern die Grundlage dafür, dass in Bildung, Betreuung und soziale Angebote weiter investiert werden kann.

Kurs halten in herausfordernden Zeiten

„Wir halten unseren Kurs, fahren weiter auf Sicht und kommen ohne neue Schulden aus. Gleichzeitig sehen wir klar: Die Spielräume werden enger. Genau deshalb war es richtig, rechtzeitig gegenzusteuern und Prioritäten zu setzen“, sagt Bürgermeister Bernhard Auinger.

Diese Linie zieht sich durch das gesamte Budgetjahr: investieren, wo es für die Menschen notwendig ist – und bremsen, wo es möglich und vertretbar ist.

Klare Prioritäten: Investieren, wo es zählt

Die Stadt Salzburg hat 2025 bewusst dort investiert, wo es einen direkten Unterschied im Alltag macht: in Schulen und Kinderbetreuung, in soziale Angebote, in Infrastruktur und Lebensqualität.

Gleichzeitig wurde bei Ausgaben genau hingeschaut. Diese Mischung aus Verantwortung und klarer sozialer Ausrichtung ist entscheidend, um langfristig handlungsfähig zu bleiben.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick

  • Operatives Ergebnis: +57 Mio. Euro
  • Jahresergebnis: –23 Mio. Euro
  • Investitionen: 111 Mio. Euro
  • Liquide Mittel: 148 Mio. Euro
  • Finanzschulden: 12 Mio. Euro

Verbesserungen gab es vor allem durch höhere Einnahmen sowie geringere Ausgaben, unter anderem bei der SIG.

Verlässlichkeit für Kultur, Soziales und Bildung

Trotz angespannter Rahmenbedingungen konnten Kürzungen in zentralen Förderbereichen weitgehend vermieden werden.

Das ist eine bewusste politische Entscheidung: Gerade in schwierigen Zeiten dürfen jene Bereiche nicht unter Druck geraten, die für Zusammenhalt und Lebensqualität in der Stadt sorgen.

Dank klarer Budgetvorgaben und frühzeitiger Kommunikation bleibt die Stadt ein stabiler Partner für Kultur, Soziales, Sport und Bildung.

Investitionen mit Augenmaß

Mit 111 Millionen Euro wurde weiterhin auf hohem Niveau investiert – bewusst unter dem ursprünglich geplanten Rahmen.

Das zeigt: Es wird gezielt gesteuert und nicht nach dem Gießkannenprinzip ausgegeben. Jeder Euro wird dort eingesetzt, wo er Wirkung entfaltet.

Der Ausblick: Spielräume werden enger

Der Blick nach vorne ist klar: Die finanziellen Spielräume werden enger.

„Die Zeit der Überschüsse ist vorbei. Umso wichtiger ist es, jetzt mit Augenmaß zu handeln und das abzusichern, was für die Menschen zählt“, so Bürgermeister Bernhard Auinger.

Für 2026 wird aktuell ein Abgang von rund 85 Millionen Euro erwartet. Gleichzeitig stehen wichtige Investitionen an – etwa in Schulen, Kinderbetreuung, Kultur und Infrastruktur.

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