Busterminal-Verlegung: Stadt arbeitet an Lösung, Zustimmung bleibt aus

KV Vincent Pultar (c) Stadt SPÖ Arne Müseler

Die geplante Verlegung des Reisebusterminals aus der Paris-Lodron-Straße zum Messezentrum Salzburg kommt derzeit nicht voran.

Die Stadtregierung verfolgt das Ziel, den Standort neu zu ordnen und damit sowohl die Verkehrssituation in der Innenstadt zu verbessern als auch langfristig eine zeitgemäße Lösung für den Reisebusverkehr zu schaffen. Aktuell fehlt jedoch die Zustimmung von Land Salzburg und Wirtschaftskammer. Für Vincent Pultar ist das schwer nachvollziehbar.

„Land und Wirtschaftskammer stehen auf der Bremse. Zum Leidwesen der Salzburger:innen wird hier Ideologie über eine konstruktive Lösung gestellt“, so Pultar.

Entlastung für die Innenstadt, Perspektive für den Standort

Der bestehende Busterminal in der Paris-Lodron-Straße bringt seit Jahren eine hohe Belastung für die Innenstadt mit sich – durch zusätzlichen Verkehr, Lärm und eingeschränkten Raum.

Die Verlegung zum Messezentrum würde hier gezielt ansetzen: weniger Druck im Zentrum und gleichzeitig die Chance, am neuen Standort eine funktionale und zukunftsorientierte Infrastruktur aufzubauen.

Auch fachlich wird dieser Schritt gestützt. Mehrere Expert:innen sprechen sich für eine Verlagerung aus. Darüber hinaus könnte das Messegelände selbst von einer besseren Anbindung und Nutzung profitieren.

Umsetzung eines vereinbarten Projekts

Die Verlegung des Busterminals ist Teil des Arbeitsübereinkommens der Stadtregierung. Mit der Umsetzung würde ein konkreter Punkt daraus realisiert und ein seit längerem diskutiertes Thema vorangebracht.

Dass dieser Schritt aktuell blockiert ist, sorgt aus Sicht der Stadtpolitik für Unverständnis – vor allem, weil eine umsetzbare Lösung am Tisch liegt.

Zusammenarbeit statt Stillstand

Über den konkreten Standort hinaus sieht Pultar hier auch eine grundsätzliche Herausforderung: zentrale Zukunftsfragen der Stadt brauchen Zusammenarbeit statt gegenseitiger Blockaden.

Als Beispiel nennt er die Diskussion rund um das Räumliche Entwicklungskonzept. Gerade bei Gesprächen mit Unternehmer:innen werde immer wieder ein Thema deutlich angesprochen – leistbarer Wohnraum für Mitarbeiter:innen.

Hier brauche es gemeinsame Lösungen, die sowohl wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen als auch die Lebensrealität der Menschen in der Stadt verbessern.

Klare Einladung zur Lösung

Die Stadt ist bereit, diesen Weg weiterzugehen. Jetzt braucht es die entsprechende Bereitschaft aller Beteiligten.

Ziel bleibt eine praktikable Verkehrslösung, die die Innenstadt entlastet, wirtschaftliche Perspektiven schafft und Salzburg insgesamt voranbringt.

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